{"id":944,"date":"1998-04-01T09:16:19","date_gmt":"1998-04-01T07:16:19","guid":{"rendered":"http:\/\/sperrsitz.net\/?p=944"},"modified":"2011-02-06T12:10:20","modified_gmt":"2011-02-06T11:10:20","slug":"dschungel-l-e","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sperrsitz.net\/?p=944","title":{"rendered":"Dschungel L.E."},"content":{"rendered":"<h3>F\u00fcnf aus zw\u00f6lf Ansichten vom Fest<\/h3>\n<p>I.<br \/>\nFreitags 17 Uhr. Zwei Stunden vorm Spektakel ist die Bosestra\u00dfe noch  leer. Die   Leiteinrichtungen der Werbestrategen weisen den zahlreich erwarteten  Fremden   den Weg vom Schauhaus zur Neuen Szene. Allein der Kollege mit der   Goulaschkanone steht schon Suppe bei Fu\u00df. Es ist k\u00fchl, sein Ofen hei\u00df,  er ist   gut vorbereitet. Die Theaterschlacht kann beginnen. Zwei Stunden sp\u00e4ter    entscheide ich mich f\u00fcr eine Bockwurst. Beim Abbei\u00dfen sinniere ich \u00fcber  das   durchgestrichene DDR-Logo. Ein Abend zwischen weicher Wurst und  deftiger   Kapitalismuskritik?<!--more--><\/p>\n<p>II.<br \/>\nKunst I: Pierre Walter Politz, der Meister der geformten Psychologie im    Schauspielhaus Leipzig, schreibt und inszeniert ein allegorisches   Stationendrama \u00fcber Dr. J\u00fcrgen Schneider. Die Glanzfigur im Zwielicht  des   Gesetzbarkeit. Das ganze beginnt detailverliebt und pr\u00e4zise komisch mit  Tom   Pauls als Mutter B\u00e4hnert, der \u00e4ltlichen Bekannten des Doktors. Auf der  B\u00fchne   von Dorothea Mahr sieht es derweil aus wie bei einer Bauprobe zum  \u201eKessel   Buntes\u201c. Aus dem allegorischen Sampler entsteigen die St\u00e4dte Berlin,  M\u00fcnchen,   Frankfurt und unser Leipzig. Es folgen: die b\u00f6se Presse, der gebeutelte    Bauunternehmer, ein Banker und die Russenmafia. Und alle h\u00e4ngen  irgendwie mit   Dr. Schneider zusammen. Was sie von der Paulsschen Mutter B\u00e4hnert   unterscheidet, ist nicht unbedingt ihre gedankliche, sondern ihre  figurative   Bl\u00e4sse. Die Klischees versinken in der s\u00fcffisant eing\u00e4ngigen Musik der  k\u00fchlen   Unicycleman-Combo. Dramaturgisch geschickt und quasi die Rettung der   Er\u00f6ffnungsinszenierung, da\u00df Mutti \u2018Pauls\u2019 B\u00e4hnert zum Schlu\u00df noch  einmal die   Lacher auf seine Seite und die Stimmung im Saal in den gr\u00fcnen Bereich  bringt.<\/p>\n<p>III.<br \/>\n\u201eDie Pfosten sind, die Bretter aufgeschlagen \/ Und jedermann erwartet  sich ein   Fest\u201c. Schon Goethe war kein Budenzauberer und was ein Fest ist,  dar\u00fcber darf   man wohl geteilter Meinung sein. Frau Neuberin, die offizielle Henkerin  des   Hanswursts, mu\u00dfte eben noch f\u00fcr einen fragw\u00fcrdigen Leipziger  Theaterpreis   herhalten und nun feiert die feste Burg des gesetzten Schau-Spiels ein   Theaterspektakel. Verkehrte Welt? Warum nicht. Das Spektakel ist schon  ein gute   Sache &#8211; Nebenabreden bleiben da ohne Einflu\u00df. Es zeigt unter anderem,  da\u00df ein   Apparat dieser Gr\u00f6\u00dfe sein Geld Wert ist, wenn er bis an die Grenzen  belastet   wird.<br \/>\nKunst II: Lukas Langhoff ist ein gelehriger Junior, der darauf  verzichtet,   nicht mehr existente Mauern niederzurei\u00dfen. In seiner Inszenierung von  Andreas   Marbers \u00bbDas sind sie schon gewesen, die besseren Tage\u00ab r\u00fcckt er das  Schauspiel   Leipzig in Sichtweite der Berliner Volksb\u00fchne. Beatrice von Bomhards  B\u00fchne   st\u00fcnde jedem Marthaler gut zu Gesicht. Ein liebevolles  Eckkneipeninterieur.   Kost\u00fcme und Regie theatern dagegen ein wenig. Das Ensemble der  gestrandeten   Figuren erhebt sich unter sorgsamer Blickwechsel-Regie zu  pointenf\u00e4higen   Inszenierungsgesch\u00f6pfen. Wenn Uwe Manske als prostatageschw\u00e4chter  Anarchist die   Hosen runter l\u00e4\u00dft, bleibt die Unterhose freilich oben. Trash bei 30\u00ba.  Schwamm   dr\u00fcber. Das gesamte Ensemble freut sich \u00fcber den Abend und h\u00e4lt das  Publikum   mit Recht bei der Stange. Der Schlu\u00df mu\u00df \u00fcbrigens ungeheuer musikalisch  sein &#8211;   \u201ewie ein Stern in einer Sommernacht\u201c u.\u00e4. drang bis ins Foyer, in dem  ich beim   zwischenzeitlichen Bierholen h\u00e4ngengeblieben war.<\/p>\n<p>IV.<br \/>\n\u201eGesellschaften ohne Staat, wie die Indianerkulturen, verf\u00fcgten \u00fcber  Techniken   im Umgang mit den Drogen, die es erlaubten, da\u00df der Festcharakter  beibehalten   wurde. Jedes Wochenende war ein Drogenfest, weil alle damit umgehen  konnten.   Damit war die Entgrenzung kollektive Erfahrung, und w\u00e4hrend der Woche  konnte   man wieder Teppiche kn\u00fcpfen oder sonstwas tun, um das n\u00e4chste  Wochenende zu   finanzieren.\u201c (M\u00fcller) Der Buchh\u00e4ndler im Hause hatte es schwer. Bis  22.45 drei   Paperbacks abgesetzt. Am n\u00e4chsten Tag ging ein Buch \u00fcber den Tisch.  Keine Macht   den Drogen. Besoffen von Theater? Der Besucher des Spektakels steht am   Scheideweg zwischen seinem orgiastischen und seinem besseren Ich. Der  erprobte   Selbstversuch, die Wahrnehmung des Abends durch m\u00e4\u00dfigen aber stetigen  Konsum   von Drogen zu verschieben, sei dringend empfohlen. So entgeht man der   Terminhatz durchs kulturelle \u00dcberangebot und damit der braven   Einwegkommunikation. (Folgerichtig daher, da\u00df zwei liebenswerte  Jugendliche den   verz\u00f6gerten Beginn der Langhoff-Inszenierung nutzen, um an der  B\u00fchnenbildtheke   Platz zu nehmen und sich vom bravour\u00f6sen Kneiper Hummitzsch zwei Biere   ausschenken zu lassen. Wiederum folgerichtig, da\u00df kurz darauf ein  Assistent   herbeieilt, um die beiden wieder sanft ins Parkett zu weisen. Theater  ist   Verabredung und die Pl\u00e4tze an der Theke werden schlie\u00dflich f\u00fcr die  K\u00fcnstler   gebraucht. Es sind ihre Arbeitspl\u00e4tze und die sind bekanntlich knapp.)<\/p>\n<p>V.<br \/>\nKunst III: Regieturbo Armin Petras kultiviert seinen erz\u00e4hlenden  synthetischen   fragmentarischen Stil. Das neue English. Drogenerfahrung ist  willk\u00fcrliche   Komposition, \u00dcberblendung von Fremdtexten mit Zitaten und bizarren  Eigenwelten.   Un\u00fcbersichtliche Kollaboration mit allen Arten von Umwelt. Au\u00dfer Atem  in   Zeitlupe. \u00bbAttemps on her life\u00ab von Martin Crimp. Es geht um Anne. Anne  ist   erstens eine Frau. Anne ist zweitens eine Terroristin. Anne ist Mutter?  Anne   ist mehrfach get\u00f6tet? Anne ist das Produkt ihrer Umwelt. Anne ist eine   Erinnerung der Medien. Petras l\u00e4\u00dft seine Akteure spielen. Das Publikum  spielt   mit oder es ist ohne Chance. Zu \u00bbAttemps on her life\u00ab passen vielleicht  etwas   mehr als 0,8 Promille oder ein \u00e4quivalentes Ma\u00df anderer Substanzen. Ein  sch\u00f6nes   St\u00fcck Theater.<br \/>\nKunst IV: Nikolai Koljadas \u00bbDie Schleuder\u00ab. Ein Sittendrama geschrieben  1989 &#8211;   die Brisanz des schwulen Coming outs im Endstadium des sowjetischen   Realsozialismus. Regie ebenfalls Petras. Bei ihm ist die Agonie der  90er schon   B\u00fchnenrealit\u00e4t. Er zerlegt das St\u00fcck und \u00fcberhitzt es. Gef\u00fchle beginnen  bei 200   %. Er verheizt die darstellerischen Intensit\u00e4ten von Aljoscha  Stadelmann und   Marco Albrecht bei ge\u00f6ffnetem Fenster. Eine Verschwendungssucht, die  aufgl\u00fcht   und leer l\u00e4uft. Eine Geschichte, die es wert w\u00e4re, sie zu erz\u00e4hlen, die  im   Gegensatz zu Crimp erz\u00e4hlbar ist, wird atomisiert und in ihrer  \u00dcbersteigerung   aufgel\u00f6st. Schade.<\/p>\n<p>VI.<br \/>\n\u201e&#8230;denn die leichteste Weise der Existenz ist in der Kunst\u201c (Brecht)  Und das   meint der Jubilar durchaus positiv. Vergn\u00fcgen zu schaffen, sei die  nobelste   Funktion, die man f\u00fcr Theater gefunden h\u00e4tte. Vergn\u00fcgen an historischen    Gegenst\u00e4nden &#8211; die DDR geh\u00f6rt dazu.<br \/>\nKunst V: \u00bbWeiberkom\u00f6die\u00ab von Heiner M\u00fcller in der Inszenierung von  Thomas   Bischoff &#8211; eine Augen &#8211; und Ohrenweide. Das St\u00fcck umkreist die M\u00fchen  der   Emanzipation der Frau von ihrem alten neuen Adam. Im Sozialismus so  schwer wie   \u00fcberall. M\u00fcllers dialektische Kom\u00f6die voll shakespearischem Sprachwitz  wird   hier beim Wort genommen und darf atmen. Den Figuren steht ihr Denken  ins   Gesicht geschrieben, das Ensemble darf dies zeigen. Wenn sie dann  sprechen,   \u00fcberrascht trotzdem jedes Wort. Kluge, witzige, nie selbstverliebte   Arrangements. Sinnvolle Interludien. Beherrschte Komik. Sensible  Anspielungen   von Castorfs legend\u00e4rem \u201eBau\u201c bis zu den traurigen Tulpen von  Mattheuers   \u201eAusgezeichneten\u201c. Sch\u00f6ne Konzentration auf das Einfache, das so schwer  zu   machen ist. Ein Ensemblearbeit im besten Sinne. Bravo.<\/p>\n<p>VII.<br \/>\n\u201eUnd bis zum Sinken \u00fcberladen \/ Entfernt sich dieser letzte Kahn\u201c  (Goethe)   Ungesehen bleiben etliche weitere Arbeiten. Ein Schlu\u00dfbild in blau: Auf  der   weiten Hauptb\u00fchne tanzen sp\u00e4t in der Nacht euphorische Menschen zur   liebenswerten Musik von Unicycleman.<\/p>\n<p><em>Stefan Kanis  (KREUZER, Mai 1998)<\/em><\/p>\n<p>Schauspiel Leipzig | Spektakel \u00bbDschungel L.E.\u00ab |   Premiere: 13.04.98 |  <a href=\"http:\/\/www.schauspiel-leipzig.de\/\" target=\"_blank\"> www.schauspiel-leipzig.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>:F\u00fcnf aus zw\u00f6lf Ansichten vom Fest:<br \/>\nI. Freitags 17 Uhr. Zwei Stunden vorm Spektakel ist die Bosestra\u00dfe noch leer. Die Leiteinrichtungen der Werbestrategen weisen den zahlreich erwarteten Fremden den Weg vom Schauhaus zur Neuen Szene. Allein der Kollege mit der Goulaschkanone steht schon Suppe bei Fu\u00df. Es ist k\u00fchl, sein Ofen hei\u00df, er ist gut vorbereitet. Die Theaterschlacht kann beginnen. Zwei Stunden sp\u00e4ter entscheide ich mich f\u00fcr eine Bockwurst. Beim Abbei\u00dfen sinniere ich \u00fcber das durchgestrichene DDR-Logo. 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