{"id":631,"date":"2010-01-20T14:09:10","date_gmt":"2010-01-20T13:09:10","guid":{"rendered":"http:\/\/sperrsitz.net\/?p=631"},"modified":"2011-02-06T12:12:32","modified_gmt":"2011-02-06T11:12:32","slug":"gesagt-getan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sperrsitz.net\/?p=631","title":{"rendered":"Gesagt, getan"},"content":{"rendered":"<h3>Miriam Pfeiffer betreibt die Kinobar Prager Fr\u00fchling mit sensibler Entschlossenheit<\/h3>\n<p>\u201eIch bin ja wirklich flei\u00dfig\u201c, sagt die Kinochefin und verstaut noch ein paar Becks im K\u00fchlschrank. Wir sprechen schon seit drei Minuten, aber das Bier soll noch ins K\u00fchle. Sie wird noch darauf zur\u00fcckkommen, wie befriedigend es ist, alles selbst machen zu k\u00f6nnen. Nicht zu m\u00fcssen, sondern zu k\u00f6nnen. Wirtschaftliche Selbstst\u00e4ndigkeit, f\u00fcgt sie an, hat genau damit zu tun: Man kann bestimmen, ist die eigene Frau im Haus, muss aber, wenn es hart auf hart kommt, auch alles selbst machen. Die zwei Seiten geh\u00f6ren zusammen und machen \u2013 zusammen \u2013 den Spa\u00df aus. Und irgendwann, wenn der Laden l\u00e4uft, beginnt man loszulassen. Muss nicht jeden Film vorf\u00fchren, nicht jede Karte selbst verkaufen, hat mehr Zeit f\u00fcrs Programm.<!--more--><\/p>\n<p>Miriam Pfeiffer ist ihr Kino. Sie hat die Kinobar acht Jahre als Angestellte der Schaub\u00fchne Lindenfels geleitet, mit viel Freiraum zwar, aber doch nicht ohne Vorgaben. Keine schlechte Zeit, aber die neue, die im April 2006 begann, ist die bessere. Die Schaub\u00fchne will ihren Gesch\u00e4ftbetrieb konzentrieren und sucht K\u00e4ufer f\u00fcr ihre beiden Filmspielst\u00e4tten. Den Satelliten zwischen S\u00fcdvorstadt und Connewitz \u00fcbernimmt Miriam Pfeiffer. Das Geld wird in der Familie geliehen, ihre Freundin gibt etwas hinzu. Es ist nicht das erste wirtschaftliche Risiko, das sie eingeht. F\u00fcnf Jahre zuvor, da ist sie 27 Jahre alt, dreht sie mit Ren\u00e9 Reinhardt den abendf\u00fcllenden Spielfilm \u201eDas Monstrum\u201c. Eine krude Geschichte, \u00fcber den Verkauf des V\u00f6lkerschlachtdenkmals. Keine Jugends\u00fcnde, aber doch nichts wor\u00fcber sie heute noch viele Worte verliert. Ein paar Kinoeins\u00e4tze und eine Ausstrahlung beim MDR spielen die Produktionskosten geradeso wieder ein. Lehrgeld nennt sie es nicht, es war eine richtige Entscheidung, damals \u2013 aber die Liebe zum Selbermachen ist so gewachsen, dass sie heute ihre Existenz nicht leichtfertig auf Spiel setzen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Das Bier ist im K\u00fchlschrank, wir setzen uns in die letzte Reihe. 67 Pl\u00e4tze z\u00e4hlt das Kino. Ein Klubkino, ein Kinokabinett. Blauer Stoff an den W\u00e4nden, sieben Sitzreihen, die Eingangst\u00fcr f\u00fchrt direkt in den Saal. Keine Frage, man f\u00fchlt sich wohl hier. Im Kino an der Ecke lebt der Geist des Programms, die Kraft der Auswahl, wer braucht da noch die gro\u00dfen Multiplexkinos. Auf solche Schwarzwei\u00dfmalerei reagiert sie verhalten, winkt sogar ab. Sie ist Filmjunkie, k\u00f6nnte sich gut ein weiteres Gro\u00dfkino im Zentrum vorstellen. Nat\u00fcrlich, ihrem Publikum w\u00e4re ein weiterer Multiplex herzlich einerlei. Sie sp\u00fcrt R\u00fcckenwind f\u00fcr das Raumkonzept und ihr Programm. Ganz unmittelbar. Am Silvesterabend zeigte sie den neuen Woody Allen. Ein \u00e4lteres Paar lobt das Haus, bedankt sich f\u00fcr die Filme des letzten Jahres und freut sich auf das kommende. Einsatz schafft Vertrauen, \u00fcber die Jahre w\u00e4chst die Beziehung zum Publikum. Die Essenz k\u00f6nnte lauten: Nicht alles, was mein Kino an der Ecke zeigt, interessiert mich, aber es ist gerade deshalb mein Kino. Auch Dinge ablehnen zu k\u00f6nnen, ist wichtig. Das Publikum sollte das Gef\u00fchl haben, ihr Kino zeige einen stimmigen Ausschnitt des gesamten Arthouse-Repertoires. Es kostet Miriam Pfeiffer erstaunlich wenig \u00dcberwindung, auch Filme zu spielen, die ihr nicht gefallen. Sie wei\u00df, dass ihr Publikum sie sehen m\u00f6chte \u2013 und das z\u00e4hlt letztlich.<\/p>\n<p>Miriam Pfeiffer ist ein DDR-Theaterkind. Der Vater, Hermann Schein, ist Regisseur, arbeitet in Frankfurt\/Oder, sp\u00e4ter am Theater der Freundschaft in Berlin. Die Wohnung in Leipzig ist bald nur noch Basislager. Die Wochenenden verbringt sie in der Hauptstadt. Theater, Theater und nochmals Theater. Corinna Harfouchs Solo in Lothar Trolles \u201eDas Kind\u201c habe sie in einer Berliner Kammerb\u00fchne in dieser Zeit, den mittleren Achtziger Jahren, wom\u00f6glich 10 Mal gesehen; dazu etliche Vorstellungen am Berliner Ensemble, der Volksb\u00fchne. An den best\u00fcrzend beeindruckenden Arno Wyzniewski erinnert sie sich, an Hermann Beyer und \u2013 nat\u00fcrlich immer wieder das Spiel der Corinna Harfouch. Seit diesen Tagen ist sie mit ihr eng befreundet.<\/p>\n<p>Was ist das Faszinierende am Kino? Sie macht keine gro\u00dfen Worte, spricht nicht gelehrt \u00fcber Filme oder Regisseure. H\u00f6rt man ihr l\u00e4nger zu, sch\u00e4len sich Schl\u00fcsselworte heraus. Emotionalit\u00e4t ist ein Gradmesser, der Gelungenes von \u00dcberfl\u00fcssigem trennt. Wahrhaftigkeit. Das sind die Geschenke, die ihr das Berliner Theater gemacht haben. Der Freiraum, auch das andere Zeit- und Sittenma\u00df, das die Theatergemeinde pr\u00e4gte, die Ankl\u00e4nge von Boheme; sie wei\u00df, was sie dieser zweiten Welt an Charakterbildung zu verdanken hat. Die Berufswahl f\u00e4llt dann in die Wendezeit, Schauspielerin kann sie nicht werden, ihre Stimmb\u00e4nder halten die Belastung nicht aus. Das erf\u00e4hrt sie noch in der DDR. Sie beginnt eine Schwesternausbildung, eher aus Not als aus Berufung. Die w\u00e4hrt nicht lange, sie wird relegiert, Renitenz gegen\u00fcber der Leitungsebene. Wenige Wochen sp\u00e4ter ist es mit der DDR auch schon vorbei. Sie macht das Abitur und zieht nach Berlin. Die Welt ist nun offen. G\u00e4nzlich offen. Das Kino bringt die Gro\u00dfen der Zunft in die N\u00e4he, das Theater hat sie leergesehen, es beginnt sich auch zu wiederholen. Film wird von Monat zu Monat mehr zum wahren Leben. Sie jobbt in einer Pizzeria und geht an guten Tagen vier Mal ins Kino. Sie sieht komplette Hitchcock-Reihen, entdeckt den Ernst von Charlie Chaplin neu. So wird es Fr\u00fchjahr 1997. Die Schaub\u00fchne er\u00f6ffnet ihre Dependance im Leipziger S\u00fcden, Heike Gra\u00dfhoff, damals Kinochefin an der Karl-Heine-Stra\u00dfe, bietet ihr die Leitung der Kinobar an. Miriam Pfeiffer sagt sofort zu.<\/p>\n<p>67 Pl\u00e4tze sind es seither geblieben. Aber das ist schon so gut wie alles. Begonnen hat die Kinobar als Arthouse-Nachspielkino: Die Verleiher \u00fcberlassen den Kleinen ihre Filme gegen eine geringere Garantiesumme zur Zweitauswertung. Ein leidliches \u00dcberlebenskonzept f\u00fcr Nischenkinos. Doch das ist vorbei. Heute zeigt Miriam Pfeiffer neben den Arthouse-Highlights manchmal vier Premieren im Monat, spielt Originalfassungen, beteiligt sich an Reihen; vor kurzem erst das exklusive \u201eUS &amp; British Independent Cinema\u201c zusammen mit der Cin\u00e9math\u00e8que Leipzig. Sie spielt seit letztem Jahr auch nachmittags \u2013 und am Wochenende ein Kinderprogramm.<br \/>\nWarum das so ist? Sie wei\u00df darauf umgehend einige Antworten. Eine der ungew\u00f6hnlicheren: \u201eWeil ich meine Rechnungen bezahle.\u201c Die Verleiher registrierten sehr genau beides: Welchen Stellenwert hat ein Haus in der Stadt? Und: Ist es ein seri\u00f6ser Partner? Die Kinochefin Pfeiffer ist eine Gesch\u00e4ftsfrau, und hat es nicht n\u00f6tig, bei diesem Wort zu l\u00e4cheln. Es scheint, als h\u00e4tten die Ausnahmeschauspieler ihrer Berliner Jugend nicht nur ihr \u00e4sthetisches R\u00fcstzeug befeuert, sondern sie auch mit ihrer Arbeitswut infiziert. Mit einer Disziplin, zu der sie sich nicht zwingen muss. \u201eIch bin einfach sehr flei\u00dfig. Und konsequent.\u201c Jetzt lacht sie doch \u2013 sie wei\u00df, dass sie mit manchen Partnern im Kulturgesch\u00e4ft erst ein gemeinsames Tempo suchen m\u00fcsse. Aber man findet sich. So flimmert sie seit vorletztem Sommer auf der Feinkost. Denn die Kinobar besitzt eine mobile Projektionsanlage, es w\u00e4re der jammerschade, wenn die nicht ordentlich Dienst t\u00e4te. Und jede nicht gespielte Vorstellung, ist eine Vorstellung zu wenig. Da ist sie wieder ganz der Filmjunkie.<\/p>\n<p>\u00dcber die Ehrungen will sie nicht wirklich reden. Seit Jahren erh\u00e4lt die Kinobar den BKM-Programmpreis und den der Mitteldeutschen Medienf\u00f6rderung. Der Staatsminister f\u00fcr Kultur \u00fcbergab ihr im letzten Jahr in Hamburg erstmals einen der Spitzenpreise f\u00fcr die profiliertesten Programme. Die Besten der Besten. Miriam Pfeiffer freut sich \u00fcber die Unterst\u00fctzung, aber sie findet sich nicht zu Unrecht ausgezeichnet. Und noch bevor man fragen kann, erw\u00e4hnt sie ihren Mitarbeiter. Man w\u00fcrde zueinander passen, die Kollegen s\u00e4hen die Arbeit und erledigen sie. Man habe sich gesucht und gefunden.<\/p>\n<p>Also ist mit 67 Pl\u00e4tzen und dem Sommerkino auf der Feinkost alles in Ordnung f\u00fcr die Zukunft? Keine Lust auf Expansion? Sie hat zwar kleinere, speziellere Premieren, aber bei weniger als 100 St\u00fchlen werden die so gesch\u00e4tzten Andreas-Dresen-Filme immer in den gr\u00f6\u00dferen Passage-Kinos starten. Die Antwort kommt ohne z\u00f6gern: Damit k\u00f6nne sie leben, man darf nicht die Zw\u00e4nge vergessen, die die Gr\u00f6\u00dfe einem auferlege. Ein zweiter Saal reize sie aus anderen Gr\u00fcnden. \u201eH\u00e4tte ich die Premiere des neuen Films der Coen-Br\u00fcder, w\u00fcrde ich im Saal B dazu eine kleine Coen-Reihe auflegen.\u201c Und da spricht auch wieder die Gesch\u00e4ftsfrau: \u201eBig Lebowski l\u00e4uft immer.\u201c<br \/>\nUnd wann geht es los mit Saal B? Miriam Pfeiffer bietet nun eines der k\u00fchlen Biere an. Das wird nicht \u00fcberst\u00fcrzt. Sie zeigt auf ihre Leinwand, dann breitet sie die Arme aus, als wolle sie ihr kleines Kino umarmen. Sie habe hier soviel gutes, alles was hinzukomme, m\u00fcsse diesen Ma\u00dfst\u00e4ben gerecht werden.<\/p>\n<p>Stefan Kanis<br \/>\n<em>(gek\u00fcrzte Fassung in der Leipziger Volkszeitung vom 19.01.2010)<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kinobar-leipzig.de\/\" target=\"_blank\">www.kinobar-leipzig.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>:Miriam Pfeiffer betreibt die Kinobar Prager Fr\u00fchling mit sensibler Entschlossenheit:<br \/>\n\u201eIch bin ja wirklich flei\u00dfig\u201c, sagt die Kinochefin und verstaut noch ein paar Becks im K\u00fchlschrank. Wir sprechen schon seit drei Minuten, aber das Bier soll noch ins K\u00fchle. Sie wird noch darauf zur\u00fcckkommen, wie befriedigend es ist, alles selbst machen zu k\u00f6nnen. Nicht zu m\u00fcssen, sondern zu k\u00f6nnen. 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